Assistentenausbildung

 

  • Voraussetzung:
    mindestens 12 Jahre und 6. Kyu

  • Eignung:
    Karateschüler, die ein hohes soziales und sportives Engagement haben und sich verantwortungsvoll und verbindlich in die Gemeinschaft einbringen wollen

  • Ziel:
    der Assistentenausbildung ist die Vorbereitung des Karateschülers auf eine verantwortungsvolle Mitarbeit im Dojo, in einigen Fällen bis hin zum selbständigen Unterrichten einer Gruppe unter Anleitung (ab 18 Jahren) oder sogar bis zur Eröffnung eines eigenen Dojos.

  • Ausbildungsaufbau und Ablauf:
    Die Assistentenausbildung ist in drei Bausteine gegliedert. Jeder Baustein schließt mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung und der Vergabe eines Zertifikats über die Ableistung des Bausteins ab. Die Interessenten bewerben sich bei ihrem Dojoleiter um die Teilnahme an der Ausbildung. Nach jedem Baustein wird eine differenzierte Einzelfallanalyse durch die Ausbilder geleistet. Hier entscheidet sich, ob der Assistentenanwärter auch zum darauffolgenden Baustein zugelassen wird oder ob zunächst eine einjährige Wartezeit zwischengeschaltet wird, die der entsprechenden Reifung und Entwicklung des Assistentenanwärters dienlich sein soll. Es kann auch ein Ausschluss von der weiteren Ausbildung entschieden werden.

  • Inhalte:

    1. Praktische Ausbildung:
      Die Karateschülerr nehmen wie gewohnt regelmäßig an ihren üblichen Unterrichtsstunden teil, darüber hinaus verpflichten sie sich an wenigstens 10 Praxissemniaren, die teilweise vom Bundestrainer Dieter Flindt 7. Dan und von Michael Schwarzloh 4. Dan erteilt werden teilzunehmen und die wesentlichen Lehrgänge der Region zu besuchen. Das Gesamtpensum an Praxisstunden umfasst somit etwa 120 Stunden. Außer den Lehrgängen finden die Praxiseinheiten im Hauptdojo in der AWO Bad Oldesloe statt.

    2. Theoretische Ausbildung:
      Die Karateschüler verpflichten sich, an den angebotenen Seminaren teilzunehmen. Die sozialpädagogisch- didaktische Ausbildung und die therapeutischen Inhalte vermittelt Igor Barchewitz 1. Dan in etwa 3 Doppelstunden jährlich. Hinzu kommen verpflichtende Seminare von z.T. externen Referenten zu verschiedenen naheliegenden Themen wie:

      • Erste Hilfe
      • Entspannungsverfahren
      • Zen Meditation
      • Körpersprache
      • Massage
      • Kraft der Stimme nutzen
      • Kampfrichterregularien
      • Suchtprävention
      • Umgang mit elektronischen Medien
      • Krankheitslehre/ Sozialmedizin u.a.


      Das Gesamtpensum an Theoriestunden umfasst somit etwa 30 Stunden. In aller Regel finden die Einheiten im Hauptdojo statt.

    3. Fehlzeiten und Nachweise:
      Alle Einheiten werden im Lehrpass abgestempelt. Fehlende Seminare müssen, sofern möglich, nachgeholt werden.

    4. Kosten und andere Fragen/ Informationen sind beim Schulleiter Michael Schwarzloh zu erfragen.

 

Igor Barchewitz

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